![]() QUELLE: http://www .praevention.at DATUM: 17.05.2012 |
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Früh erkennenStep by Step: Früh erkennen und handeln. Hilfe für (sucht)gefährdete SchülerInnen„Handle stets so, dass Du die Anzahl Deiner Möglichkeiten vergrößerst!“ (H. von Förster) Mit problematischem Verhalten von SchülerInnen sind die meisten Lehrkräfte immer wieder konfrontiert. Sozialer Rückzug, starker Leistungsabfall, Schulverweigerung, Gesundheitsprobleme etc. sind Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Dahinter können Probleme verschiedenster Art stehen, z.B. Entwicklungskrisen oder Belastungen innerhalb der Familie. Im Versuch, mit ihren Problemen fertig zu werden oder sie einfach nur auszuhalten, entwickeln manche SchülerInnen Verhaltensweisen, die ihre psychische und physische Gesundheit gefährden – wie Substanzkonsum, Essstörungen oder den Rückzug in Internetspiele. In jedem Fall braucht es kompetente Unterstützung seitens der Schule. Häufig dreht sich alles um die Frage: „Wie kann man den Schüler verändern.“ Im Seminar Step by Step geht es darum, alternative Sichtweisen zu entwickeln: Was ist der Hintergrund für das Verhalten? Welchen Sinn hat das Verhalten zur Zeit aus Sicht des Schülers/der Schülerin, auch wenn es für Außenstehende schwer nachzuvollziehen ist? Wie kann es gelingen, Person und Symptom(e) getrennt betrachten? Die Vermutung oder Wahrnehmung, dass ein Schüler oder eine Schülerin Probleme hat, zieht auch eine Reihe Fragen im Kollegium mit sich: Mit wem kann ich meine Beobachtungen oder Sorge besprechen? Wie kann ich angemessen reagieren? Ab wann soll ich tätig werden? Wie kann ich am besten ein Gespräch mit dem/der Betroffenen beginnen? Was soll ich ansprechen, und wie? Wann kann bzw. muss ich die Eltern miteinbeziehen? Wie kann ich möglicherweise irritierende MitschülerInnen unterstützen? Wo sind meine Grenzen? Welche Möglichkeiten von professioneller Hilfe von außen gibt es? Früh erkennen und handeln will Lehrkräfte dabei unterstützen, eine mögliche (Sucht)gefährdung von SchülerInnen frühzeitig zu erkennen, angemessen zu intervenieren und sich selbst nicht zu überfordern. Zwei Grundhaltungen aus der „Ersten Hilfe“ im Notfall bilden dafür die Grundlage: • Wer sich entscheidet überhaupt keine Verantwortung zu übernehmen, handelt am schlimmsten! (z.B. Bevor ich alles schlimmer mache, mache ich lieber gar nichts….) • Es soll die persönlich zumutbare Hilfe geleistet werden! (z.B. Bevor man sich selber in Gefahr bringt soll man ……) Zwischen „nichts tun“ und „zu viel des Guten tun“ gibt es einen großen Spielraum. Wie bei der klassischen „Ersten Hilfe“ bei Unfällen, gilt es auch bei der Früherkennung, das Wissen immer wieder aufzufrischen. Genau hier liegt die Herausforderung von Früh erkennen und handeln: Pädagogen für den Notfall nachhaltig gut auszurüsten. Inhalte der Schulinternen Lehrerfortbildung (SCHILF): • Hintergründe und Ursachen von jugendlichem Problemverhalten • Früherkennung • Intervention • Überprüfung • Gesetzliche Grundlagen • Handlungsmodelle an der Schule Mindestteilnehmeranzahl: 10 Lehrkräfte, idealerweise auch Schulleitung Dauer: 8- 12 UE Termin: nach Vereinbarung Es fallen keine Kosten an.
Ihr Ansprechpartner zu diesem Angebot: Herr Dieter Geigle
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