[24. Juli 2006] Suchtvorbeugung: EU strebt stärkeren Infoaustausch an
Die Europäische Kommission will ihren Dialog mit den in der Suchtprävention und -beratung tätigen Organisationen und Selbsthilfegruppen verstärken. In einem Grünbuch über die "Rolle der Zivilgesellschaft in der EU-Drogenpolitik" strebt die Kommission beim EU-Drogenaktionsplan, der den Zeitraum 2005 bis 2008 umfaßt, einen organisierten Gedanken- und Informationsaustausch an. In Drogenforen, Netzen und in Internetplattformen sollen Aktionen und Initiativen des Gesundheitsschutzes und der Vorsorge stärker aufeinander abgestimmt werden. Bis zum 30. September sind in der Drogenberatung und Gesundheitsbehandlung tätige Einrichtungen aufgerufen, Vorschläge für ein konzertiertes Vorgehen und für besseren Erfahrungsaustausch in Europa zu machen.
Quelle: Ärztezeitung




