[11. November 2008] Medienkritik: Zu viele Berichte über "Spice"
Die Zeitungsmeldungen zu "Spice" überschlagen sich. Zahlreiche regionale wie auch überregionale Print- und Onlinemedien informieren bereits seit Wochen über die Kräutermischung. Im Sinne der freien Meinungsbildung erfüllt die Berichterstattung natürlich ihren Zweck. Das Institut Suchtprävention kritisiert dennoch die mediale Berichterstattung zum Thema "Spice". Denn laut Institut Suchtprävention wird das Problem damit überstrapaziert. Genaue Angaben über Kaufpreis, Wirkungsweise und Anbieter ziehen einen Effekt nach sich, der den Zielen der Suchtvorbeugung widerspricht. Die ständige mediale Präsenz der "Kräuter-Droge" animiert letztendlich zum Konsum. Anstatt die Bürgerinnen und Bürger und insbesondere Jugendliche von "Spice" fernzuhalten, erreicht man mit den permanenten Meldungen das Gegenteil: Das Interesse wird so immer wieder aufs Neue geweckt.
Das Institut Suchtprävention appelliert daher, im Gegensatz zu der ständigen Medienpräsenz von "Spice" und der damit oftmals überzogenen und spekulativen Berichterstattung, an eine fachlich fundierte und objektive Wissensvermittlung, die über Gefahren und Risiken aufklärt.
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Infos zu Spice [23 kB]




