[08. Februar 2010] Tabakkonsum verursacht ein Drittel aller Krebserkrankungen
Anlässlich des Weltkrebstages erinnerte vergangene Woche der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger an die schweren gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums. Schätzungen zufolge ist rund ein Drittel aller Krebserkrankungen in den Industrieländern auf den Konsum von Tabak zurückzuführen.
Maßnahmen der Raucherentwöhnung und zum Nichtraucherschutz sind deshalb ein wichtiger Bestandteil einer nationalen Gesundheitspolitik im Sinne der Krebsprävention. Josef Probst, stv. Generaldirektor im Hauptverband der Sozialversicherungsträger: "Raucher haben im Durchschnitt eine um 5 Jahre niedrigere Lebenserwartung als Nichtraucher".
Österreich sei jedoch in der Umsetzung von wirksamen Maßnahmen der Tabakprävention im europäischen Vergleich weit hinten. Laut Artikel Fünf des Rahmenübereinkommens der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauches solle eine umfassende sektorübergreifende nationale Anti-Tabak-Strategie für Österreich entwickelt werden.
Quelle: Der Standard




