[03. März 2010] Nikotinkonsum in Oberösterreich: Trend zum Nichtrauchen bestätigt - Raucherzahlen auf sehr hohem Niveau
Die Ergebnisse des "Drogenmonitoring 2009" - einer repräsentativen Studie, die vom Institut Suchtprävention seit dem Jahr 2000 alle drei Jahre durchgeführt wird - zeigen, dass es einen Trend zum Nichtrauchen gibt. Dennoch: Die Anzahl der täglichen Raucher ist mit 27 % immer noch auf einem international sehr hohen Niveau. Die erstmals erfassten Zahlen zum Passivrauchen zeigen, dass ein knappes Viertel der Nichtraucher täglich davon betroffen ist.
Die positive Nachricht zuerst: Die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher rauchen weniger, sind stärker sensibilisiert und haben ihre Einstellungen rund um das Thema Rauchen verändert. Dennoch ist der Anteil der Raucherinnen und Raucher auf sehr hohem Niveau und etwa ein Viertel der nichtrauchenden Bevölkerung ist von täglichem Passivrauchen betroffen. Das sind einige der heute von Christoph Lagemann und Richard Paulik präsentierten Ergebnisse des "Drogenmonitoring 2009".
Das Institut Suchtprävention führt diese repräsentative Studie seit dem Jahr 2000 alle drei Jahre durch. Dabei wird die oberösterreichische Bevölkerung über Wissen, Einstellungen und Verhalten rund um legale und illegale Drogen bzw. Sucht befragt. Die Studie, für die rund 1500 Personen ab 15 Jahren befragt wurden, dient sowohl der Suchtprävention als auch der Politik als Entscheidungsgrundlage.
Die wichtigsten Details zusammengefasst:
Drogenmonitoring 2009 Nikotin [30 kB]




