DrogenmonitoringDie erfolgreiche Prävention von Gesundheitsschäden und anderen Konsequenzen von Abhängigkeit und Substanzmissbrauch benötigt eine genaue Kenntnis des Ausmaßes, der Charakteristik und der Formen der jeweiligen Sucht. Deshalb haben wir im Jahr 1999 – in Zusammenarbeit mit der Drogenkoordinationsstelle des Landes - erstmals begonnen, für die Präventionsplanung und die Planung politischer Entscheidungen im Sucht- und Drogenbereich systematisch Daten zur Verfügung zu stellen. Die grundlegende Idee dieses so genannten "Rapid Situation Assessements" (RSA) ist die rasche Datensammlung aus unterschiedlichen Quellen, Methoden und Techniken. Wesentliche Ziele
Vom Rapid Situation Assessment zum DrogenmonitoringDas erste RSA-Projekt dauerte von Februar 2000 bis April 2001. Im Jahr 2003 wurde neuerlich eine repräsentative Datenerhebung durchgeführt und ausgewertet. Diese Befragung – in Form von face-to-face-Interviews - wird seither alle drei Jahre (bis 2009) bzw. derzeit alle fünf Jahre wiederholt. Damit hat sich das zeitlich beschränkte RSA-Projekt zu einem temporär unbegrenzten Monitoringsystem weiterentwickelt. Dabei werden nicht nur illegalisierte Drogen fokussiert, sondern auch den gesellschaftlich akzeptierten Substanzen Alkohol und Nikotin breiter Raum gegeben. Daneben sollen
zu einer umfassenderen Sicht auf die Entwicklungen in Zusammenhang mit psychoaktiven Substanzen verhelfen. Aus den Erkenntnissen dieser kontinuierlichen "Marktbeobachtung" formulieren wir Empfehlungen und Maßnahmen, die im Sucht- und Drogenbereich eingeschlagen werden sollten. Publikation "Vom Gebrauch der Drogen"Im April 2005 hat das Institut Suchtprävention die Analyse des 2003 erhobenen Datenmaterials in Buchform veröffentlicht. Nähere Informationen dazu gibt es hier. |




