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Paramethoxyamphetamin (PMA) -
illegalisierte Droge

Paramethoxy Amphetamin (kurz PMA) ist ein beiges, weißes oder zartrosa Pulver und gehört zu der Gruppe der methoxylierten Phentylaminderivate. Die zur chemischen Synthese nicht notwendige Überprüfung der Vorläufer-substanzen macht PMA einfach und kostengünstiger herzustellen als andere Amphetamin Derivate wie MDMA, MDA, MBDB und MDE.

PMA kann nicht zufällig bei der Produktion von MDMA oder anderen Amphe-tamin Derivaten entstehen, da andere Vorläufersubstanzen verwendet wer-den. Die Herstellung dieser Droge erfolgt also wissentlich.

Aufnahme / Wirkungsdauer

Die PMA enthaltenden Tabletten werden oral eingenommen. Die Wirkung tritt erst sehr spät ein. Je nach körperlicher Verfassung ist nach spätestens einer Stunde mit der Wirkung zu rechnen.

Bei einer normalen Dosis endet der Rausch nach zirka fünf Stunden, bei hoher Dosierung erst nach sechs bis 24 Stunden.

Rausch

Bei geringer Dosierung steigen Blutdruck und Körpertemperatur abrupt und stark an.

Der Rausch ähnelt anfangs dem von Alkohol, später treten halluzinogen-ähnliche Bilder auf. Unnormale Körperempfindungen wie Kribbeln am Körper und Taubheitsgefühle auf der Haut und den Gliedmaßen gehören zu den weiteren Symptomen nach dem PMA Konsum.

Körperliche Wirkungen / Risiken während des Rausches

Ist die Dosierung höher, verursacht PMA einen noch stärkeren Anstieg der Körpertemperatur und des Blutdrucks. Der Puls beginnt zu rasen, die Atemgeschwindigkeit wächst und der Atem wird gleichzeitig schwerer. Die feinmotorische Körperkontrolle verschwindet (Augen bewegen sich sprung-haft) und Muskelkrämpfe, Übelkeit und Erbrechen können auftreten.

Da die Körpertemperatur mit Leichtigkeit auf 40 bis 42 Grad Celsius steigt, sind Beeinträchtigungen der Gehirnzellen, Bewusstlosigkeit und Koma nicht selten. Ab 42 Grad werden die inneren Organe geschädigt. Nach dem Konsum großer Mengen PMA können Herzrhythmusstörungen und krampf-hafte Anfälle auftreten.

Aufgrund der hohen Körpertemperaturen kann es im späteren Verlauf zu Blutungen in Magen, Dünndarm und Dickdarm, sowie zu Gehirnblutungen kommen. Betroffene fallen in ein Koma und sterben nach durchschnittlich sechs bis 24 Stunden an Organversagen.

Langzeitfolgen

Über Langzeitfolgen nach längerem Gebrauch von PMA ist noch nichts bekannt. PMA ist bei gleicher Dosierung jedoch giftiger als sein Pendant MDMA.

Achtung:
PMA kann in bei Ecstasy üblichen Dosierungen zum Tod führen. Auch  Pillenform und Aufdruck können keinen Rückschluss darüber geben, ob die Tablette nun Ecstasy - Wirkstoffe oder PMA enthält. Auch bisher als Ecstasy bekannte Pillensorten können schnell Nachahmungen bekommen, die dann PMA enthalten können.