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Einführung Suchtprävention | Alltagsdroge Alkohol | Alltagsdroge Nikotin | Essstörungen | Medienkonsum

Seminar Medienkonsum:
Internet und neue Medien – zwischen Faszination, Sucht und Gewalt

Computer, Internet, Handy. Digitale Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen heute nicht mehr wegzudenken. Ist dieses Phänomen im Jugendalter "normal" oder handelt es sich dabei schon um Entwicklungen, die Richtung Gefährdung bzw. Sucht deuten?

Was macht die Faszination des Mediums Internet aus, das so unterschiedliche Betätigungsmöglichkeiten wie z.B. Online-Rollenspiele, Chats oder soziale Netzwerkplattformen bietet? Erwachsene haben hier oft wenig Erfahrung.

Das Seminar bietet einen Überblick über die Aktivitäten Jugendlicher im Internet. Die TeilnehmerInnen erhalten einen Überblick über relevante Phänomene, Daten über die Verbreitung der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen sowie Wissen über präventive Ansätze.

 Zielgruppe

Pädagoginnen und Pädagogen, die an einer AHS bzw. BHMS unterrichten.

 

Inhalte und Ziele

Handy, Computer und Internet nehmen eine immer größere Bedeutung im Leben von Kindern und Jugendlichen ein. Für die einen stehen dabei nützliche und wichtige Fähigkeiten im Umgang mit modernen Technologien im Vordergrund, für die anderen die Gefahr durch Gewaltdarstellungen, Verletzung der Privatsphäre, Cybermobbing und Suchtentstehung.

Die Teilnehmer/innen erhalten einen Überblick über relevante Phänomene (z.B. Abhängigkeit, Konsum von virtueller Gewalt, Cybermobbing), deren Ursachen, sowie Wissen über Ansatzpunkte der Prävention in der Schule.

Die Handlungsmöglichkeiten für Schule und Unterricht werden vorgestellt und diskutiert. Im Mittelpunkt stehen:

  • Übungen zur Stärkung von Schutzfaktoren und zur Unterstützung der Alltagsbewältigung,
  • spezifische Übungen, die Schüler/innen zur Reflexion ihrer persönlichen Nutzungsmotive und ihrer Nutzungsintensität anregen,
  • primärpräventive Strategien gegen Mobbing im Klassenzimmer,
  • altersadäquate, sachliche Information über Risiken und Gefahren Neuer Medien,
  • Information über Institutionen, die zur Unterstützung herangezogen werden können.

Es sind keine besonderen Internet- oder Computerkenntnisse erforderlich. In der Mittagspause besteht bei Interesse die Möglichkeit, selbst aktuelle Computerspiele (mit Hilfestellung) auszuprobieren.

Methoden:

  • Vortrag mit Präsentation (Schwerpunkt)
  • Gruppenarbeit
  • Diskussion
  • kurze Videos 

 

Referent/innen

Ing. Mag. Peter Eberle (Institut Suchtprävention)

Ort

Institut Suchtprävention
Hirschgasse 44
4020 Linz

aktuelle Termine

Organisation

Die Anmeldung erfolgt über die Pädagogische Hochschule OÖ.