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QUELLE: http://www.praevention.at

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Veranstaltungsreihe "Thema"

Das Institut Suchtprävention organisiert unter dem Titel "Thema" jährlich eine öffentliche Informationsveranstaltung, die sich mit gesellschaftlich relevanten und aktuellen Themen auseinandersetzt:

10. Jänner 2018: Thema Kinder, digitale Medien und das Gehirn

 

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Thema" wird am 10. Jänner 2018 (14.00 - 16.00 Uhr) in den Linzer Redoutensälen die Neurowissenschaftlerin und Buchautorin Dr. Manuela Macedonia (www.macedonia.at) einen Vortrag halten. In diesem wird sich Dr. Macedonia damit auseinandersetzen, wie unser Gehirn digitale Inhalte verarbeiten kann und wo speziell für Kinder und Jugendliche damit sinnvolle, aber auch risikobehaftete Lernprozesse in Verbindung mit digitalen Medien stattfinden können.

Weitere Infos: Terminaviso

 

DIE VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT!

 

10. Jänner 2018 | 14.00 – 16.00 Uhr | Redoutensäle, Promenade 39, 4020 Linz | Eintritt frei!

 

Programm:

  • Eröffnung Mag. Christine Haberlander, Landesrätin für Bildung, Gesundheit und Frauen
  • Vortrag Dr. Manuela Macedonia
  • Fragerunde
  • Ausklang mit der alkoholfreien Cocktailbar „Barfuss“

Moderation: Christoph Lagemann - Leitung Institut Suchtprävention

 

 

 

2016: Thema Kränkung

 

Die Macht der Kränkung: Vortrag von Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller

Sucht hat viele Ursachen. Eine bislang vielleicht unterschätzte Ursache sind nicht verarbeitete Kränkungen. Der bekannte Psychiater und Suchtexperte Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller hat sich intensiv mit dem Thema Kränkungen und den damit verbundenen, oft fatalen Folgen auseinandergesetzt. Sein aktuelles Buch „Die Macht der Kränkung“ wurde zum Bestseller. Auf Einladung des Instituts Suchtprävention war Prof. Haller am 6. Dezember 2016 zu Gast in Linz.

 

Kurzbericht >>

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2015: Thema Glück

 

Sucht und die Suche nach Glück: Vortrag von Prof. Dr. Wilhelm Schmid

Glück – was ist das? Was verstehen wir darunter? Kann Glück von Dauer sein? Was hat der Konsum psychoaktiver Substanzen mit der Suche nach Glück zu tun? Am 30. November 2015 war der bekannte deutsche Philosoph und Bestsellerautor Prof. Wilhelm Schmid unser Gast in Linz. Er referierte im Rahmen eines philosophischen Vormittags zum Thema "Sucht und die Suche nach Glück".

 

Kurzbericht >>

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2014: Thema E-Zigarette

 

Kurzbericht zur Veranstaltung "Thema E-Zigarette":

Sind elektrische Glimmstängel tatsächlich jene harmlosen Produkte als die sie beworben werden oder beinhalten sie für Konsumenten nicht abschätzbare Risiken und machen vor allem Jugendlichen den Rauch-Einstieg schmackhaft? Diese und andere Fragen rund um das Thema E-Zigarette wurden am 10. November 2014 in den Linzer Redoutensälen im Rahmen der Informationsveranstaltung "Thema E-Zigarette" zum Teil sehr kontrovers diskutiert.

Dr. Martina Pötschke-Langer, die Leiterin der Stabstelle Krebsprävention und des WHO-Kollerobarationszentrums für Tabakkontrolle am Deutschen Krebsforschungsinstitut in Heidelberg, warnte in ihrem Vortrag davor, E-Zigaretten und E-Shishas zu verharmlosen, vor allem in Hinblick auf den Jugend- und Nichtraucherschutz, da auch beim Gebrauch von E-Zigaretten lungengängige Partikel und geringe Mengen krebserzeugender Substanzen in die Raumluft gelangen. Sie sprach sich für eine strenge Reglementierung der Produkte aus, und betonte, dass es vor allem im Sinne des Jugendschutzes wichtig sei, Werbeverbote zu erlassen, wie sie auch bei Tabakprodukten gelten.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion kamen dann auch Befürworter der E-Zigaretten ausführlich zu Wort. Neben Dr. Pötschke-Langer nahmen an der Diskussion MR Dr. Franz Pietsch vom Bundesministerium für Gesundheit, Thomas Schwarzenbrunner, der Drogenkoordinator des Landes Oberösterreich, Franz Stiebellehner, Geschäftsführer der Smok-Enjoy GmbH und Univ.-Prof. Dr. Bernhard-Michael Mayer vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Graz teil. Mayer, ein bekennender Befürworter der E-Zigarette, sieht beispielsweise in den Produkten eine gesundheitlich unbedenkliche Alternative zu herkömmlichen Tabakprodukten. Diese könnten vor allem erwachsenen Raucherinnen und Rauchern helfen, ihren gesundheitsschädlichen Tabakkonsum zu beenden.

Pro und Kontra hielten sich beim überaus emotional diskutierten Thema in etwa die Waage. Weitgehend einig zeigten sich die Diskutanten beim Thema Jugendschutz, der auch bei den E-Shishas bzw. E-Zigaretten eingefordert und - wie zum Beispiel in Oberösterreich – auch bereits im Jugendschutzgesetz verankert wurde.