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29.09.2017

Eine Tonne Dopingmittel: Die Schattenseiten des Fitnesstrends


Fitness als Lifestyle ist angesagt und erfreut sich auch in Österreich großer Beliebtheit. Immerhin besuchen rund 750.000 Menschen mehr oder weniger regelmäßig ein Fitnessstudio. Auf die Schattenseiten dieses Trends hat kürzlich Michael Cepic, Geschäftsführer der Österreichischen Anti-Doping-Agentur NADA, aufmerksam gemacht. Er warnte vor Doping und Substanzmissbrauch im Fitnesssport und nannte dabei eine alarmierende Zahl: „Alleine im Jahr 2016 wurden von den Ermittlungsbehörden in Österreich mehr als eine Tonne verbotener Substanzen sichergestellt, wobei der Großteil für den Fitnesssport vorgesehen war.“

Die NADA startet derzeit eine Informationsoffensive, um Mitglieder, Trainer und Mitarbeiter von Fitnessstudios über Doping und Substanzmissbrauch aufzuklären. Kernpunkte sind laut NADA das klare Bekenntnis zu sauberem, gesundem Sport, verpflichtende Anti-Doping Schulungen und die Absolvierung eines Anti-Doping eLearning-Kurses für Mitarbeiter und Trainer sowie umfassende Informationsmöglichkeiten für die Mitglieder. Alle teilnehmenden Standorte erhalten ein Anti-Doping Gütesiegel, das prominent im Eingangsbereich platziert wird.

Das Sportministerium fördert die Aktion mit 250.000 Euro jährlich, 50 Studios werden im nächsten Schritt landesweit mit dem Siegel ausgezeichnet. Ziel der NADA ist es, langfristig ein Drittel der rund tausend öffentlichen Fitnessstudios im Land zu erreichen.

 

Quellen und weiterführende Informationen:

NADA Austria: NADA Austria führt Gütesiegel für Fitnesscenter ein

Artikel derStandard.at: Gegen tonnenweises Doping in Fitnessstudios

 

Foto: Pixabay.com lizenziert unter CC0 Public Domain