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15.02.2019

Neuer Handlungsleitfaden zum §13 SMG an der Schule


Der Paragraf 13 SMG gibt einen klaren Handlungsablauf für Schulen vor. (Bild: zettberlin/ photocase.de)

Der Paragraph 13 Abs. 1 des Suchtmittelgesetzes verpflichtet Schulen jenen Schüler/innen, die illegale Suchtmittel konsumieren, gezielte Hilfe anzubieten. Dadurch soll jungen Menschen frühzeitig Unterstützung angeboten werden – ohne zu strafen, ohne Anzeige und ohne Diskriminierung. Unter dem Motto: „Helfen statt strafen“.

Bei einem begründeten Verdacht auf den Konsum von illegalen Substanzen muss nach einem Ablaufplan auf Basis des Suchtmittelgesetzes gehandelt werden, der das Prinzip „Helfen statt strafen“ in den Mittelpunkt stellt. Konsequenzen und Sanktionen sind vielfach notwendig. Jedoch sollten sie für alle Beteiligten einschätz- und nachvollziehbar sein.

Dazu hat das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung unter Mitwirkung der Fachstellen für Suchtprävention einen neuen Leitfaden veröffentlicht. Für Oberösterreich gibt es eine leicht adaptierte Ausgabe, in der Besonderheiten, die hauptsächlich Wien betreffen, durch Besonderheiten, die auf OÖ zutreffen, ersetzt wurden.

Download: Leitfaden Paragraph 13 SMG


Seminar-Tipp:

Schulinterne Fortbildung §13 SMG - Step by Step