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Alkohol & Drogen: Rekordwerte bei Unfällen in Österreich

22. September 2025

Der ÖAMTC warnt in einer aktuellen Aussendung, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol oder Drogen im Spiel waren, steigt. So wurde im Vorjahr der dritthöchste Wert bei Alkoholunfällen seit Beginn der digitalen Aufzeichnungen erreicht und ein Höchstwert an Todesopfern bei Drogenunfällen. Bei 7,3 Prozent aller Verkehrsunfälle mit 3.340 Verletzten und 33 Todesopfern war Alkohol im Spiel. 12 Menschen kamen bei Drogenunfällen ums Leben – doppelt so viele wie im Vorjahr und ein Höchststand seit Erfassungsbeginn 2012.

Neue Gefahr: E-Scooter und Fahrräder
Während die Zahl der Alkoholunfälle bei Pkw-Lenkern rückläufig ist, steigt sie bei anderen Verkehrsmitteln dramatisch an. Besonders E-Scooter-Unfälle unter Alkoholeinfluss nahmen zu – von null Prozent im Jahr 2022 auf 11,5 Prozent im Jahr 2024. Auch bei Fahrradunfällen bleibt der Anteil mit 25 Prozent bedenklich hoch.

Warnung vor unterschätzten Risiken
"Alkohol und Drogen beeinträchtigen die Wahrnehmung, Reaktionsleistung und Feinmotorik – oft wird das Risiko völlig unterschätzt", warnt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Besonders gefährlich sei die trügerische Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten unter Substanzeinfluss. 

Quelle und weiterführende Infos: ÖAMTC

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