Suchtprävention setzt an, bevor Probleme sichtbar werden. Gerade im prägenden Jugendalter ist es entscheidend, für junge Menschen Angebote bereitzustellen, die sie begleiten, stärken und ihnen Orientierung geben. Ausprobieren, Grenzen testen und Neues entdecken gehören zum Erwachsenwerden – können aber auch mit Risiken wie übermäßigem Medienkonsum, Spielsucht oder Substanzgebrauch verbunden sein. Um Wege einer wirksamen Unterstützung zu diskutieren, lud die Arbeiterkammer Oberösterreich zum Regionalen Dialogtreffen in die AK-Zentrale Linz sowie in die Regionalstellen in Rohrbach, Steyr, Ried, Vöcklabruck, Eferding und Braunau. Gemeinsam mit Expert*innen des Instituts für Suchtprävention und des Vereins I.S.I. wurde überlegt, was junge Menschen brauchen und welche Ansätze in der Suchtprävention tatsächlich wirksam sind. Im Mittelpunkt standen die Themen:
- Entwicklungsaufgaben und ihr Zusammenhang mit Konsumverhalten im Jugendalter
- Erkennen von Schutz- und Risikofaktoren
- Aktuelle Trends und Herausforderungen
- Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Prävention
Ziel der Dialogtreffen war es, praxisnahe Wege aufzuzeigen, die Jugendliche wirklich unterstützen. Dabei geht es nicht nur um den Schutz vor riskantem Konsum, sondern vor allem um die Förderung von Alltagskompetenz, Resilienz und gesunden Entwicklungsbedingungen. Suchtprävention bedeutet in diesem Sinn, junge Menschen zu befähigen, ihren Weg verantwortungsvoll, reflektiert und selbstbestimmt zu gestalten.








