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09.05.2019

DWA 2019 - Kulturvortrag Zwischen Rausch und Selbstzerstörung

Wie viele psychoaktive Substanzen kann auch der Alkohol kreativitätsfördernde Wirkungen erzielen. So spielen Rauschzustände aller Art eine Rolle bei der Entstehung vieler Kunstwerke in Musik, Literatur und bildenden Künsten. Alkohol ist aber nicht nur Rauschmittel, sondern auch Suchtstoff; er kann Kreativität und künstlerische Laufbahnen, ja das Leben der Künstlerinnen und Künstler selbst, zerstören. Wie können wir mit dieser Ambivalenz umgehen?

Der Philosoph und Kulturwissenschaftler Thomas Macho setzt sich im Rahmen der Dialogwoche Alkohol mit kultur- und kunsthistorischen Aspekten der „Volksdroge Nummer 1“, dem Alkohol, auseinander.

Freitag, 24. Mai 2019, 19.30 Uhr - Mediendeck OK Zentrum
OK-Platz 1, 4020 Linz | EINTRITT FREI!

 
Anmeldungen HIER oder

via info(at)praevention.at oder

telefonisch unter: 0732/778936

Download:PDF Einladung

 

Univ. Prof. Dr. Thomas Macho leitet seit 2016 das IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften, Kunstuniversität Linz in Wien. Von 1993 bis 2016 war Thomas Macho Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1976 wurde er mit einer Dissertation zur Musikphilosophie an der Universität Wien promoviert. Mit einer Arbeit über Todesmetaphern habilitierte er sich 1983 für das Fach Philosophie an der Universität Klagenfurt. Macho war Mitbegründer des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik und von 2006 bis 2008 Dekan der Philosophischen Fakultät III. Von 2008 bis 2009 war er Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie an der Bauhaus-Universität Weimar; von 2009 bis 2011 Direktor des Instituts für Kulturwissenschaft. Im Studienjahr 2013/14 war er Fellow am Internationalen Kolleg "Morphomata" an der Universität Köln.