Logo

QUELLE: http://www.praevention.at

Diese Seite Drucken

Veranstaltungsreihe "Thema"

Das Institut Suchtprävention organisiert unter dem Titel "Thema" jährlich eine öffentliche Informationsveranstaltung, die sich mit gesellschaftlich relevanten und aktuellen Themen auseinandersetzt:

Thema 2022: Suchtprävention und psychosoziale Gesundheit in elementaren Bildungseinrichtungen

1. Dezember 2022 - 14.00 bis 16.00 Uhr - online via Zoom

Eine Weiterbildungsveranstaltung für MitarbeiterInnen in Elementaren Bildungseinrichtungen

 

Die psychosoziale Gesundheit von Kindern zu fördern, bedeutet, sie in ihrem Selbst zu stärken und in der Entwicklung von personalen, emotionalen und sozialen Kompetenzen zu unterstützen. Beim Thema psychosoziale Gesundheit spielt nicht zuletzt auch die Teamgesundheit eine wichtige Rolle. Denn nur wem es psychisch und physisch gut geht, wird sich täglich neu motivieren und Kinder optimal begleiten können.

 

An diesem Nachmittag erhalten Sie neben einem Einblick in die Zugänge zur Förderung psychosozialer Gesundheit in elementaren Bildungseinrichtungen auch einen Überblick über die wesentlichen Schutzfaktoren der Suchtforschung.

 

Das Hauptreferat wird von Andrea Lenger-Hartwig, MSc gestaltet, die sich seit über 15 Jahren, u.a. im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an der PH Salzburg bzw. im Kontext Supervision und Coaching im Bereich der Elementarpädagogik mit Aspekten der psychosozialen Gesundheit und insbesondere der Teamgesundheit in elementaren Bildungseinrichtungen beschäftigt. Im zweiten Teil dieser Online-Veranstaltung, der von Karin Svigelj, BA (Institut Suchtprävention) präsentiert wird, geht es um Ansätze und Angebote zur Suchtprävention in Elementaren Bildungseinrichtungen in Oberösterreich. In diesem Rahmen werden auch die Angebote des Instituts Suchtprävention näher vorgestellt.

 

 Programm:
 Moderation: Mag.a Rosmarie Kranewitter-Wagner, Institut Suchtprävention, pro mente OÖ
14.00 Uhr -14.10 Uhr:Eröffnung mit LH-Stv.in Mag.a Christine Haberlander und Mag. Dr. Rainer Schmidbauer, Leiter Institut Suchtprävention, pro mente OÖ
14.10 Uhr- 15.20 Uhr:Keynote mit Andrea Lenger-Hartwig, MSc:Psychosoziale Gesundheit in Elementaren Bildungseinrichtungen: Die Bedeutung von Selbst- und Teamfürsorge
15.20 Uhr – 16.00 Uhr:Karin Svigelj, BA, Institut Suchtprävention pro mente OÖ: Ansätze und Angebote zur Suchtprävention in Elementaren Bildungseinrichtungen in Oberösterreich

 

Die Veranstaltung findet online via ZOOM statt. Die Teilnahme ist kostenlos!

 

Anmeldeschluss: 28.11.2022

Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung ist abgelaufen.

 

Download Einladung mit Programm

 

Andrea Lenger-Hartwig, MSc lebt in München und hat 15 Jahre lang an der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik in Salzburg, im Lehrgang für Inklusive Elementarpädagogik sowie an der Pädagogischen Hochschule Salzburg unterrichtet. Zu ihrer Seminartätigkeit, u.a. für die Universität Salzburg, leitet Frau Lenger-Hartiwig als selbstständig tätige Supervisorin und Coach zahlreiche Weiterbildungen und Seminare für unterschiedliche Träger im Elementarbereich in Bayern und Österreich.

 

 

Technische Hinweise:

Diese Online-Veranstaltung wird über ZOOM durchgeführt. Das Programm ZOOM muss nicht heruntergeladen werden und es ist keine Registrierung erforderlich. Wenn Sie sich für diese Veranstaltung anmelden, erhalten Sie einige Tage vor der Veranstaltung einen Link, um den Online-Beiträgen beizutreten. Das Programm ZOOM läuft erfahrungsgemäß am stabilsten über die Browser Firefox oder Chrome.

 

 

 

 

Thema 2021: Förderung von Lebenskompetenzen im digitalen Zeitalter

Aufgrund der Corona-Situation unsere Veranstaltung Thema 2021 - Förderung von Lebenskompetenzen im digitalen Zeitalter - am 17.11.2021 erstmals im Online-Format statt. Rund 80 Teilnehmer/innen, viele von ihnen aus dem Bereich Schule, waren live mitdabei und verfolgten die spannenden Beiträge von Univ.-Prof. Dr. Karina Weichold (Universität Jena) und Mag. Peter Eberle, MA vom Institut Suchtprävention der pro mente OÖ sowie drei "Best Practice"-Beispiele gelungener Lebenskompetenzförderung aus OÖ Schulen.

 

>>> zu den Videos

Thema 2019: Alkohol - Wie viel ist zuviel?

Die Veranstaltung „Thema“ stand 2019 ganz im Zeichen der Dialogwoche Alkohol. Zu Gast war Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Musalek, der sich in seinem Vortrag mit der Frage „Alkohol – wie viel ist zu viel?“ auseinandergesetzt hat.

>>> Kurzbericht

2018: Thema "Zuvielisation" - Gedanken über das menschliche Maß

Thomas Mohrs, Philosoph und Experte für Allgemeine und Angewandte Ethik, hat sich am 19.11.2018 in seinem Vortrag mit Fragestellungen und Gedanken zum menschlichen Maß sowie mit dem Begriff der „Zuvielisation“ auseinandergesetzt.  Prof. Mohrs nahm dabei Anlehnungen aus unterschiedlichen Zeitepochen, um daraus auf aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen Bezug zu nehmen.#

 

Kurzbericht >>

Fotos >>

2017/2018: Thema Kinder, digitale Medien und das Gehirn

 

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Thema" war am 10. Jänner 2018 die Neurowissenschaftlerin und Buchautorin Dr. Manuela Macedonia in den Linzer Redoutensälen zu Gast. In ihrem Vortrag setzte sich Dr. Macedonia u.a. mit der Frage auseinander, wie sich der digitale Medienkonsum auf das Gehirn von Kindern und Jugendlichen auswirkt.

 

Kurzbericht >>

Fotos und Videos (Beiträge Bildungs TV) >>

 

 

2016: Thema Kränkung

 

Die Macht der Kränkung: Vortrag von Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller

Sucht hat viele Ursachen. Eine bislang vielleicht unterschätzte Ursache sind nicht verarbeitete Kränkungen. Der bekannte Psychiater und Suchtexperte Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller hat sich intensiv mit dem Thema Kränkungen und den damit verbundenen, oft fatalen Folgen auseinandergesetzt. Sein aktuelles Buch „Die Macht der Kränkung“ wurde zum Bestseller. Auf Einladung des Instituts Suchtprävention war Prof. Haller am 6. Dezember 2016 zu Gast in Linz.

 

Kurzbericht >>

Fotos und Vortragsunterlagen >>

Videos >>

 

2015: Thema Glück

 

Sucht und die Suche nach Glück: Vortrag von Prof. Dr. Wilhelm Schmid

Glück – was ist das? Was verstehen wir darunter? Kann Glück von Dauer sein? Was hat der Konsum psychoaktiver Substanzen mit der Suche nach Glück zu tun? Am 30. November 2015 war der bekannte deutsche Philosoph und Bestsellerautor Prof. Wilhelm Schmid unser Gast in Linz. Er referierte im Rahmen eines philosophischen Vormittags zum Thema "Sucht und die Suche nach Glück".

 

Kurzbericht >>

Fotos und Videos >>


 

2014: Thema E-Zigarette

 

Kurzbericht zur Veranstaltung "Thema E-Zigarette":

Sind elektrische Glimmstängel tatsächlich jene harmlosen Produkte als die sie beworben werden oder beinhalten sie für Konsumenten nicht abschätzbare Risiken und machen vor allem Jugendlichen den Rauch-Einstieg schmackhaft? Diese und andere Fragen rund um das Thema E-Zigarette wurden am 10. November 2014 in den Linzer Redoutensälen im Rahmen der Informationsveranstaltung "Thema E-Zigarette" zum Teil sehr kontrovers diskutiert.

Dr. Martina Pötschke-Langer, die Leiterin der Stabstelle Krebsprävention und des WHO-Kollerobarationszentrums für Tabakkontrolle am Deutschen Krebsforschungsinstitut in Heidelberg, warnte in ihrem Vortrag davor, E-Zigaretten und E-Shishas zu verharmlosen, vor allem in Hinblick auf den Jugend- und Nichtraucherschutz, da auch beim Gebrauch von E-Zigaretten lungengängige Partikel und geringe Mengen krebserzeugender Substanzen in die Raumluft gelangen. Sie sprach sich für eine strenge Reglementierung der Produkte aus, und betonte, dass es vor allem im Sinne des Jugendschutzes wichtig sei, Werbeverbote zu erlassen, wie sie auch bei Tabakprodukten gelten.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion kamen dann auch Befürworter der E-Zigaretten ausführlich zu Wort. Neben Dr. Pötschke-Langer nahmen an der Diskussion MR Dr. Franz Pietsch vom Bundesministerium für Gesundheit, Thomas Schwarzenbrunner, der Drogenkoordinator des Landes Oberösterreich, Franz Stiebellehner, Geschäftsführer der Smok-Enjoy GmbH und Univ.-Prof. Dr. Bernhard-Michael Mayer vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Graz teil. Mayer, ein bekennender Befürworter der E-Zigarette, sieht beispielsweise in den Produkten eine gesundheitlich unbedenkliche Alternative zu herkömmlichen Tabakprodukten. Diese könnten vor allem erwachsenen Raucherinnen und Rauchern helfen, ihren gesundheitsschädlichen Tabakkonsum zu beenden.

Pro und Kontra hielten sich beim überaus emotional diskutierten Thema in etwa die Waage. Weitgehend einig zeigten sich die Diskutanten beim Thema Jugendschutz, der auch bei den E-Shishas bzw. E-Zigaretten eingefordert und - wie zum Beispiel in Oberösterreich – auch bereits im Jugendschutzgesetz verankert wurde.